Aber nun zu etwas ganz anderem: Ich schrieb ein Lied.
Das ist ja wirklich nichts Besonderes. Vor allem, da ich an dieser Stelle (oder eigentlich etwas weiter unten) bereits bloggte, dass ich dieses tat. Ich schrob dieses Werk ja bereits letzte Woche in den Gärten von Kunshan, in einer friedlichen Umgebung und einem jener angenehmen Momente, in welchen man sich ausgesprochen zufrieden und ruhig fühlt. Man wünscht sich dann bisweilen (oder zumindest tue ich das), dass diese Momente länger andauern würden, ja, im Idealfall vielleicht gar nicht mehr aufhören mögen. Da ich allerdings ein ausgesprochenes Naturtalent im Nerverln bin, bleibt ein solcher endloser Moment des In-sich-Ruhens in diesem meinem momentan eher niedrigen Niveau der Erleuchtung ein frommer Wunsch.
Wie dem auch sei, zum diesem Thema schrabste ich eben ein Liedlein - nicht ganz unkitschig, nicht völlig fernab jeglicher Klischees, eigentlich nicht einmal besonders gut. Aber aus irgendeinem Grund habe ich das Bedürfnis, es hier zu posten. Vermutlich, weil es das erste Lied ist, das ich in China geschruberte - und das ist mir einen Eintrag wert.
Wohlan ... *mimimiiiiiii*
"In the Gardens of China"
*räusper*
In the gardens of China,
where mountains meet people,
Longjin leaves floating,
my glass is too small.
The rain drops in water
diluting each other.
A granny's grand-daughter
shows proudly her work.
Moments of crystal
revealed in stone gardens.
I feel how a calm tries
to focus on me.
I wish I could catch it
and hold it forever.
But this is the secret:
It won't stay for long.
Some moments are perfect,
but many are wasted;
if seen with the eyes,
not felt with the heart.
*rahümpf*
Jo. So zirka halt.
Ich geh' jetzt duschen.
